Archiv

  • Bd. 107 (2021)

    Der 107. Band enthält acht große und drei kleine Beiträge von großenteils international renommierten Wissenschaftlern aus Deutschland, den USA und – erstmalig – aus Mexiko. Das wissenschaftliche Interesse an dem faszinierenden Phänomen Johann Sebastian Bach und seinem weiteren Umfeld ist nach wie vor ungebrochen: Die Palette der Themen reicht in diesem Jahr von Untersuchungen zur Werkgeschichte und Biographie, über Parodiepraxis, Verwendung von Kanontechniken und Zuschreibungsfragen bis hin zu ikonographischen und theologischen Studien. Auch die Beschäftigung mit den Bach-Söhnen hat sich als stabiler Forschungszweig etabliert, der immer wieder neue Früchte trägt. Die große Zahl der Einsendungen – von denen auch in diesem Jahr nur ein Teil berücksichtigt werden konnte – ist nicht zuletzt auch ein Beleg dafür, dass das Bach-Jahrbuch weltweit als das führende Periodikum der Bach-Forschung angesehen wird.

  • Bd. 106 (2020)

    Der 106. Band enthält neun große und sieben kleine Beiträge sowie einen umfangreichen Rezensions-Essay. Wie auch in den letzten Jahren ist die geographische Streuung der Autoren beeindruckend und bekundet damit die internationale Attraktivität des Bach-Jahrbuchs. Das wissenschaftliche Interesse an J. S. Bach und seinem historischen Umfeld erscheint nach wie vor groß: Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr bildet die historisch orientierte Theologie. Der Einfluss von Luthers Musikanschauung auf das Schaffen Bachs wird ebenso thematisiert wie die Deutung von zwei Kantaten. In den letzten Jahren ist zudem der Schülerkreis Bachs verstärkt ins Blickfeld geraten; die Lebensgeschichten der von Bach ausgebildeten Musiker erlauben oftmals wertvolle Rückschlüsse auf Bachs Unterrichtspraxis und biographische Details. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Einbindung von Bachs weltlichen Kantaten in die höfische Festkultur der Barockzeit. Weitere Beiträge behandeln Aspekte der Kompositionstechnik, Biographie, Werkgeschichte und Quellenforschung. Auch Studien zu den Bach-Söhnen und weiteren Mitgliedern der weitverzweigten Musikerfamilie Bach sowie mit dem musikalischen Umfeld Bachs haben sich als stabile Forschungszweige etabliert, der immer wieder Früchte tragen. Den Band rundet eine kritische Bewertung einiger neuer Veröffentlichungen zu Anna Magdalena Bach ab.

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